Gunda Frey

Über mich

Hey, ich bin Gunda

Man sagt, ich mache das Komplizierte leicht verständlich – und Trauma ist längst ein fester Teil meines Lebens geworden.

Gunda Frey bei der Arbeit

Wenn mich jemand sucht – ich bin im Wandel

Man sagt über mich, ich sei eine Gruppe, weil ich so viel und so viel Unterschiedliches tue. Aber eigentlich findet sich alles unter einem Thema zusammen: Ich verstehe mich als Weltverändererin. Zum Wohle unserer Kinder und aller Menschen, die wachsen.

Ich bin nicht mehr die, die ich einmal war, und morgen werde ich nicht mehr die sein, die ich heute bin. Ich verändere mich.

Immerhin wissen wir aus der Epigenetik: 20 % unserer Gene sind festgelegt – aber 80 % steuern wir mit. Das ist jede Menge Raum für Veränderung.

Ich bin Mutter

Ich bin Mutter zweier fast erwachsener (aber hoffentlich immer noch wachsender) wundervoller Jungs, die mich teilweise an den Rand meiner Möglichkeiten gebracht haben. Als ich Mutter geworden bin, hatte ich noch nicht so viel davon verstanden, wie das Leben funktioniert. Mein Leben war gekennzeichnet von vielen Höhen und Tiefen. Obwohl ich gutbürgerlich und sozial gut eingebunden groß geworden bin, habe ich meine Kindheit als nicht glücklich erlebt. Es hat lange gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass ich dadurch traumatisiert war, dass meine Bedürfnisse nicht gesehen wurden. Schließlich weiß ich ja, dass meine Familie mich liebt.

Ich vertraue meiner Intuition

Es war meine Intuition, die mich begleitet und mir den Weg gewiesen hat. Schon mit 17 begann ich, ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Die Fähigkeit, mich auf andere einzulassen, sie wirklich zu verstehen, ist tief in mir verwurzelt – doch irgendwann reichte Empathie allein nicht mehr aus. Lehramtsstudium? Abgebrochen. Sozialpädagogik? Es war ein Anfang, aber noch immer fehlte etwas.

Der Tag, der alles verändert hat

Ich erinnere mich an einen Tag in der Jugendwohngruppe: ein verzweifelter, wütender Jugendlicher, ich allein im Dienst, und am Ende eine zerbrochene Tür – und eine junge Sozialpädagogin, die schluchzend dasaß und sich fragte, ob sie jemals wirklich helfen könnte. In diesem Moment wusste ich, dass ich nicht nur auf Bücher und Methoden hören durfte. Ich musste meiner inneren Stimme folgen und weitergehen. Also wurde ich Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Alles Trauma oder was?

Der nächste Schritt? Ein Seminar über Trauma, das meine Intuition erneut aufweckte: Trauma ist heilbar, und es ist nicht gefährlich, Traumatisierte zu verstehen – es ist ein unglaubliches Geschenk. Ich spürte, dass ich mich nicht länger an die Grenzen halten durfte, die mir von außen gesetzt wurden. Also setzte ich alles auf diese eine Karte: auf das Vertrauen in meine Intuition, auf die Kraft, die in jedem von uns schlummert.

Meine Vision

Menschen dabei zu unterstützen, die eigene Intuition zu spüren und sich von ihr leiten zu lassen. Meine Arbeit – meine Bücher, Podcasts, Fort- und Weiterbildungen – ist eine Einladung an dich, deiner eigenen Stärke zu vertrauen. Selbst wenn die Welt um uns chaotisch wirkt: In uns selbst liegt die Antwort.

In allen Höhen und Tiefen und auch bei aller Klarheit, die ich gewonnen habe und öffentlich ausspreche, gibt es eine feste Größe in meinem Leben, die mich trägt, begleitet und schützt. Sie ist meine Antriebskraft und meine Sicht auf die Welt. Diese Größe ist die Liebe.


„Die Liebe ist die Schönheit der Seele.“

Augustinus

Es ist die Liebe, für die ich mich immer wieder entscheide.

Gunda Frey am Strand, mit dem Rücken zur Kamera

Warum eigene Veränderung oft so schwierig ist

Das geliebte ausgetretene Paar Schuhe ist so bequem und vertraut. Es fällt schwer, es zu ersetzen. Neue Schuhe müssen erst eingelaufen werden. Veränderung heißt auch Aufbruch ins Neue und Ungewisse. Das, was wir haben, ist vielleicht nicht immer schön, aber so vertraut – und gibt uns dadurch Sicherheit. Deswegen schieben wir gerne die anderen vor: Fang du an. Also ist die eigentliche Frage:

Hast du den Mut, dich neu auf das Abenteuer Leben einzulassen und neue Wege zu gehen?